BITKOM
BITKOM, 15.09.2009
Infrastruktur-Atlas beschleunigt Breitband-Ausbau
Das Online-Magazin berichtet über den Aufbau eines bundesweiten Infrastruktur-Atlasses und betont die erheblichen Vorzüge einer gesicherten Breitbandversorgung für die Wirtschaft.
In einem weiteren Abschnitt wird die Nutzung von UHF-Frequenzen thematisiert:
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Ein weiterer Eckpfeiler der Breitbandstrategie ist die Vergabe der Funkfrequenzen, die nach der Digitalisierung des terrestrischen Fernsehens frei gewordenen sind. „Die Bundesnetzagentur sollte unbedingt am bisherigen Zeitplan festhalten und die Frequenzen Ende 2009, spätestens Anfang 2010 versteigern“..
..Die Telekommunikationsunternehmen haben sich selbst verpflichtet, mit den Frequenzen zunächst insbesondere diejenigen ländlichen Gebiete zu erschließen, die bisher aus Kostengründen nicht mit Breitband versorgt werden konnten. „Wir haben volles Verständnis dafür, das Erschließen der weißen Flecken durch Auflagen bei der Frequenzvergabe abzusichern, allerdings müssen sich die Auflagen am tatsächlichen Versorgungsbedarf orientieren“
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APWPT-Kommentar:
* Der in "Bundeskabinett und Bundesrat gefundene Kompromiss" formuliert für die aktuellen Nutzer des Frequenzbereichs 790 bis 862 wesentliche Auflagen.
Betrachten wir zum Beispiel die Forderung nach Zuweisung von "gleichwertigem Ersatzspektrum". Genau an dieser Stelle krankt es aber immer noch (September 2009). Erneut versucht BITKOM auf die deutsche Verwaltung Druck auszuüben, den Forderungen des Bundesrats nicht vollständig nachzukommen.
* Die Breitbandinitiative der Bundesregierung sieht eine neue UHF-Frequenznutzung hautsächlich mit dem Ziel der Breitbandversorgung ländlicher Regionen. Das das nicht das Wunschmodell der Mobilfunkunternehmen ist, konnte man schon länger vermuten.
BITKOM schreibt dazu:
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„Wir haben volles Verständnis dafür, das Erschließen der weißen Flecken durch Auflagen bei der Frequenzvergabe abzusichern, allerdings müssen sich die Auflagen am tatsächlichen Versorgungsbedarf orientieren“.. ..Kontraproduktiv sei etwa eine pauschale Pflicht, Orte mit weniger als 5.000 Einwohnern auch dann mit mobilem Breitband abzudecken, wenn sie bereits über andere Technologien mit schnellen Zugängen versorgt sind.
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Genau auf diesen Umstand hatte der APWPT mehrfach hingewiesen: Offenbar verfügen viele der so genannten "Weißen Flecken" bereits über andere Internetanbindungen und die genannte Zahl von 800 unversorgten Ortschaften durfte schon geraume Zeit angezweifelt werden.
Es bleibt bei unserer Pauschalaussage:
Die drahtlose Komponente der Breitbandinitiative ist ein "Steigbügelhalter für den Mobilfunk" und wenig geeignet für die ländliche Versorgung (das können Kabel- oder Glasfaser-basierende Services besser). Tiefe Einschnitte in die etablierte Veranstaltungsproduktion mit drahtlosen Mikrofonen werden offenbar leichtfertig in Kauf genommen.
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BITKOM, 10.06.2009
Richtungsentscheidung des Bundesrats zu Breitband
Das Online-Magazin schreibt in der Rubrik "TK- und Medienpolitik":
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..Der Hightech-Verband BITKOM appelliert eindringlich an die Bundesländer, den Weg für schnelle Internet-Zugänge auf dem Land frei zu machen. Am Freitag soll der Bundestag entscheiden, ob aus der so genannten Digitalen Dividende Frequenzen für Breitbanddienste zur Verfügung gestellt werden. „Die Digitale Dividende ermöglicht eine schnelle und kostengünstige Breitbandversorgung dünn besiedelter Regionen. Nur mit ihr kann der Digitale Graben zwischen Stadt und Land überwunden werden“
..Am Freitag wollen die Bundesländer über die Frequenzverordnung abstimmen, die eine der Säulen der Breitbandstrategie der Bundesregierung darstellt. Dabei ist der Bundesrat gefordert, den Regierungsbeschluss zur so genannten Digitalen Dividende anzunehmen. In diesem Rahmen hat die Bundesregierung vorgeschlagen, den Frequenzbereich zwischen 790 MHz und 862 MHZ für schnelle Internetdienste freizugeben.
..Die Bundesregierung hat in ihrer Breitbandstrategie angekündigt, dass bis spätestens Ende 2010 alle Haushalte in Deutschland mit schnellen Internet-Anschlüssen versorgt sein werden.
..Aufgrund ihrer besonderen physikalischen Eigenschaften eignen sich Frequenzen im Bereich von 790 – 862 MHz besonders gut für die Versorgung dünn besiedelter Regionen mit schnellen Internet-Zugängen.
..Technische Fragestellungen bei der Nutzung der Digitalen Dividende sollten auf Expertenebene untersucht und Lösungen erarbeitet werden. „Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam für sämtliche Interessen einen vernünftigen Ausgleich finden werden“
"
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APWPT-Kommentar
Offenbar ist die Zustimmung der Bundesländer "so gut wie sicher".
Wir sollten uns also in rund 18 Monaten an die versprochenen Fakten erinnern:
* Ende 2010 haben alle Haushalte schnelles Internet
* 800 Kommunen werden zusätzlich und drahtlos mit preiswerten und schnellen Internetzugängen ausgestattet
* Die technischen Fragestellungen lösen Expertengruppen
Das ist eine gewaltige Verplichtung, die hier eingegangen werden soll. Hoffentlich nicht mit dem Resultat der WIMAX-Initiative.
Wollen Sie noch einmal nachlesen?
BITKOM berichtet am 17.05.2006 aus einer Studie:
Potenziale alternativer Techniken zur bedarfsgerechten Versorgung mit Breitbandzugängen
"In Bezug auf die Abdeckung der im Breitbandatlas der Bundesregierung ausgewiesenen „weißen Flecken“ wird deutlich, dass UMTS/HSPA und vor allem WiMAX – trotz ihrer technischen Restriktionen bzgl. Reichweite und Übertragungskapazität – im Vergleich mit den übrigen untersuchten Funktechnologien (WLAN, Portable DSL, Satellit) das größte Potenzial besitzen.."
http://www.bitkom.org/de/presse/8477_38508.aspx
c't
c't 26/2008:
Mobilfunk: Verteilung frei werdender UHF-Frequenzen, Seite 62
"Spektrum in bester Lage, Mobilfunker starten zum Angriff auf die Rundfunk-Festung"
Link zum Internetbeitrag
Das Musikinstrument
Das Musikinstrument 12/08:
Frequenzressourcen für drahtlose Mikrofone
Zwangsräumung in die Obdachlosigkeit [109 KB]
Das Musikinstrument 02/09:
Breitbandaufbau in ländlichen Gemeinden
Bundesregierung vergibt UHF-Band
DerWesten
DerWesten berichtet am 08. Mai 2009
Aus für Funk-Mikros
Kulturhaus, öffentliche Einrichtungen, Veranstaltungstechniker und auch Sportvereine können mittelfristig möglicherweise teuere Technik in den Müll werfen..
..Es geht um die Freigabe eines Funkfrequenzspektrums (790 bis 862 Megahertz), um damit unter anderem im ländlichen Raum schnelle Internetverbindungen und mobile Telekommunikationsdienste anbieten zu können. Daran haben Netzbetreiber natürlich ein hohes Interesse..
..Bis zum Jahr 2015 sollen sich nun Mobilnetz und Mikros die Frequenz teilen, doch der störungsfreie Betrieb ist damit nicht mehr sicher.
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DerWesten berichtet am 14. März 2009
Neue Frequenzverteilung - Kulturelles Breitband-Unheil droht
Wenn im Theater bei der „West Side Story” künftig plötzlich nur noch ein Knattern zu hören ist, trifft die Sänger keine Schuld. Und wenn dem Pastor bei der Predigt das Wort versagt, funkt nicht der Teufel dazwischen, sondern die Bundesregierung. Denn die geplante neue Frequenzverteilung im Mobilfunk hat gravierende Auswirkungen auf die Kulturwirtschaft.
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Digital Insider
Digital Insider, Ausgabe 01-2009
Harter Kampf um freie Frequenzen
Das Online Jurnal berichtet:
"Über mangelnde Aufmerksamkeit können sich Kommunen in ländlichen Gebieten in letzter Zeit nicht beklagen. Sie stehen im Mittelpunkt, wenn es um die zukünftige Nutzung der Digitalen Dividende geht. Nun hat der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) zusammen mit Media Broadcast einen Kompromissvorschlag unterbreitet.
Der VPRT ist bereit, die Kanäle 61 bis 69 im oberen UHF-Band zu räumen, verlangt aber einige Zusicherungen. So will der VPRT rechtlich abgesichert wissen, dass die Kanäle 21 bis 60 ausschließlich der Nutzung durch den Rundfunk vorbehalten bleiben. „Von Garantien für einen bestimmten Frequenzbereich zu sprechen, macht aus unserer Sicht allerdings keinen Sinn“, meint Jens Kürten, Unternehmenssprecher von Vodafone. Die Telekom ist zunächst mit einer exklusiven Reservierung für den Rundfunk einverstanden. „Langfristig darf dies jedoch kein Tabuthema sein“, sagt Karl-Heinz Laudan, Vice President Spectrum and Technology Policy bei T-Mobile."
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APWPT-Kommentar:
Der Leser könnte meinen, dass es eine "überschaubare Aufgabenstellung" ist, die TV-Kanäle 61-69 zu räumen – das ist es ganz sicher nicht.
Leider wird auch diesmal die etablierte Nutzung durch die professionelle Veranstaltungsproduktion mit drahtlosen Werkzeugen vernachlässigt.
Problematisch stellt sich, aus der Sicht des APWPT der Vorschlag, dass "die Kanäle 21 bis 60 ausschließlich der Nutzung durch den Rundfunk vorbehalten bleiben", dar.
Digital Radio
MEINUNGSBAROMETER DIGITALER RUNDFUNK 02/10:
Digitale Dividende: Streit über Kostenerstattung der Bundesregierung
Lesen Sie auf Seite 4:
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Noch im Juni 2009 hatte die Bundesregierung zugesagt, Drahtlosanwendungen, die durch die Vergabe der Digitalen Dividende bis
2015 unbrauchbar werden, „in angemessener Form“ zu entschädigen. Doch nachdem Rundfunksender und Sekundärnutzer erste
Kostenrechnungen beim Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) eingereicht haben, zeichnet sich ab, dass die Zusage des Bundes für
viele der Betroffenen wertlos sein könnte.
"
Lesen Sie den vollständigen Berich: Ausgabe Februar 2010 [379 KB]
APWPT-Ergänzung:
Es wird im Rahmen der Versteigerung der "Mobilfunkfrequenzen" mit Einnahmen für den Bund von wenigstens 5 Milliarden Euro gerechnet.
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MEINUNGSBAROMETER DIGITALER RUNDFUNK 04/09:
Vor Abstimmung im Bundesrat: Alarmstimmung bei Drahtlos-Anwendern (German)
Ausgabe zur Prolight-Sound 2009 [204 KB]
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MEINUNGSBAROMETER DIGITALER RUNDFUNK 11/08:
Kampf um Digitale Dividende (German)
Ausgabe zur Tonmeistertagung November 2008 [149 KB]
events
events 04/08:
Versteigerung von UHF-Frequenzen (German)
Geht der Drahtlos-Technik bald die Luft aus? [235 KB]
epd
epd medien Nr. 94 vom 26.11.08:
Interview mit Martin Stadelmaier,
Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
"Dauerhaft dem Rundfunk vorbehalten" (German)
FAZ.NET
FAZ.NET am 09.10.2009
EU zweifelt an Frequenzvergabe
In der Rubrik Mobilfunk schreibt das Onlinemagazin:
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Die von der Bundesnetzagentur geplante Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen hat die Europäische Kommission auf den Plan gerufen. In einem Schreiben an Behördenpräsident.. bezweifelt Telekommunikations-Kommissarin Viviane Reding, dass die vorgesehenen Auktionsregeln mit EU-Recht vereinbar seien..
..bereits am kommenden Montag will die Netzagentur die geplanten Versteigerungsregeln in ihrem politischen Beirat zur Diskussion stellen..
Neben.. fordern auch die im Verband Privater Rundfunk und Telemedien zusammengeschlossenen Rundfunkanbieter eine Vertagung. Wenn die Digitale Dividende für den Mobilfunk genutzt werde, drohten erhebliche Störungen im Rundfunkempfang über DVB-T.
..Die im kommenden Frühjahr geplante Frequenzauktion ist die größte, die es in Deutschland jemals gegeben hat. Es kommen mehr Frequenzen unter den Hammer, als bisher insgesamt von den Mobilfunkern genutzt werden. Fachleute rechnen mit Einnahmen von 4 bis 5 Milliarden Euro.
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APWPT-Kommentar:
Es scheint sich erneut zu bestätigen, dass die geplante Frequenzsteigerung offenbar mit "heißer Nadel gestrickt wurde". In Erwartung erheblicher Geldeinnahmen wird die Zeitkarte bis aufs Äußerste überreizt. Allen Warnungen zum Trotz und vor gesicherter Umsetzung der Auflagen des Bundesrats sollen mit der Versteigerung unumkehrbare Fakten gesetzt werden. Die Annahme, dass man die sich bereits heute abzeichnenden Verträglichkeitsprobleme "nebenher" lösen kann, wird von prominenten Fachkreisen als hochriskant eingeschätzt.
Offenbar unberücksichtigt bleibt in der Diskussion, dass zwingend alle Frequenzen gleichzeitig versteigert werden müssen. Dem ist nicht so!
Fakten:
(1)
Die konzipierte und neue Mobilfunktechnik steht dem Markt noch gar nicht zur Verfügung und es ist ungesichert, dass bei der weltweiten Einführung der europäische Markt als erster ausgestattet wird.
(2)
Der von den Mobilfunkunternehmen formulierte Ressourcenengpass in den Ballungsgebieten kann bei vorhandener Technik zunächst mit der Zuweisung des UMTS-Erweiterungsbandes ausgeglichen werden.
(3)
Bereits eine Verschiebung der UHF-Versteigerung würde Zeit für eine sachkundige Untersuchung der Störproblematik geben
Der APWPT sieht sich als prominentes Mitglied der Gegner für eine übereilte Versteigerung der so genannten „Digitalen Dividende“.
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FAZ am 10.05.2009
Mobilfunkanbieter verspricht bis zu 5 Megabit für DSL-freie Gebiete
Im FAZ-Blog wird berichtet, dass die "Mobilfunker" die Lücken auf der DSL-Landkarte mit mobilen Angeboten schließen wollen. Man verspricht "bis zu 5 Megabit für DSL-freie Gebiete".
Sie finden das Blog hier
APWPT-Kommentar:
Was wird eigentlich versprochen?
Bis zu 5 MBit/s (also auch viel weniger, wir kennen das von DSL) für DSL-freie Gebiete. Welche Gebiete sind eigentlich wirklich DSL-frei?
Eine höchst seidenweiche Formulierung, für die die UHF-Frequenzen eingefordert werden.
Das Interview mit dem Vorsitzender der Geschäftsführung eines Mobilfunkanbieters ist in Bezug auf die vom APWT reklamierten Probleme in der Qualität der Aussagen nicht zu unterbieten.
Zitat: "Wir sollten aufhören mit den alten Ritualen, die Risiken überzubetonen und vor lauter Bedenken die Chancen zu vergessen."
APWPT: Die derzeitigen Nutzer der drahtlosen Produktionstechnik werden solche Statements sicher zu schätzen wissen.
Lesen Sie dazu auch: APWPT veröffentlicht Eckpunkte für eine geordnete Umsetzung der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung
Financial Times Deutschland
FTD, Mai 2009
Funkstörung bei Sennheiser
Das Online Magazin berichtet über die Auswirkungen, die die Diskussion zur Digitalen Dividende und die geplante Umverteilung der Frequenzen für einen Mikrofonhersteller hat:
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Eine neue Vorschrift bedroht die Zukunft drahtloser Mikrofone. Der Branchenpionier Sennheiser hat die Gefahr lange unterschätzt. Jetzt muss er sich sputen..
..Der Chef hat ein massives Problem. Das liegt am Bundeskabinett, das am 4. März 2009 die "Zweite Verordnung zur Änderung der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung" beschlossen hat. In ihr ist festgelegt, wer auf welcher Funkfrequenz was senden darf. Der Bundesrat muss sie nur noch durchwinken..
..Seit fünf Jahren wird darüber diskutiert, ebenso lange fahren die Mikrofonhersteller ihre Argumente auf: Wir brauchen diese Frequenzen; wenn das nicht geht, gebt uns zumindest vernünftige Alternativen. Fünf Jahre sind genügend Zeit, um sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Doch der Weltmarktführer aus der niedersächsischen Provinz hat die Gefahr unterschätzt, hat zu lange auf den gesunden Menschenverstand der Politiker gesetzt..
..Seit April sind 430 der 1100 Sennheiser-Mitarbeiter in Deutschland auf Kurzarbeit gesetzt. Vorerst auf ein halbes Jahr begrenzt..
..Die Zukunft ist für den Marktführer derzeit nicht mehr als ein schwarzes Loch. Die Ingenieure wissen nur, dass sie auf andere Frequenzbereiche ausweichen müssen. Aber welche?
..Viele Techniker müssen umlernen, was sie über Jahrzehnte an Erfahrung mit den drahtlosen Mikrofonen erworben haben..
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APWPT-Einstufung: Lesenswert!
Focus Online
Focus Online, 12.06.2009
Grünes Licht für Internet über TV-Frequenzen
Das Online Magazin berichtet in der Rubrik Breitbandausbau:
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Regionen ohne DSL-Anschluss sollen bald Zugang zum schnellen Internet erhalten: Der Bundesrat gab zu diesem Zweck alte Fernsehfrequenzen frei, über die ins Web gefunkt werden kann.
..Die Nutzung der sogenannten Digitalen Dividende werde „zu einer kurzfristigen Vollversorgung mit Breitband beitragen“, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. Die begehrten Frequenzen sollen nun versteigert werden, der Staat hofft auf hohe Einnahmen.
Frequenzstörungen befürchtet
Kritik an der Frequenzvergabe übten die Geräteindustrie und Kabelnetzbetreiber. Der Fernsehempfang per Kabel und Antenne könnte durch neue Mobilfunksignale erheblich gestört werden..
..Zu Konflikten dürfte es zudem mit Funkmikrofonen kommen, die die gleichen Frequenzen nutzen. Das Wirtschaftsministerium sicherte zu, den betroffenen Fernsehsendern und für die Mikrofontechnik adäquate Alternativfrequenzen zur Verfügung zu stellen. An den Kosten für die Umstellung werde sich der Bund beteiligen.
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Focus Online, 04.06.2009
Durchbruch beim Ausbau von schnellem Internet
Das Online Magazin berichtet in der Rubrik Telekommunikation:
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Der schnelle Internet-Ausbau auf dem Land scheint endlich gesichert. Bund und Länder haben nach Angaben von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) einen Durchbruch erzielt.
„Es gibt einen Kompromiss, weil sich der Bund weitreichend zu Zugeständnissen bereiterklärt hat“, sagte Wulff am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur dpa am Rande der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. Der Bund sei „im Wesentlichen bereit“, die Kosten bei der Umstellung von Frequenzen zu übernehmen. Der Bundesrat werde sich voraussichtlich in der Sitzung am 12. Juni mit dem Breitbandausbau befassen..
..Nach Wulffs Angaben können nun auch Funkfrequenzen für den Breitbandausbau verwendet werden. Komme es bei der Umstellung zu Schäden, wolle der Bund im Wesentlichen die Kosten übernehmen.
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Fuldaer Zeitung
Fuldaer Zeitung, 23.08.2009
Internet: Pilotversuch in Hofbieber
Die Zeitschrift berichtet über einen weiteren Internetpilotversuch.
In dem Beitrag wird über die Probleme berichtet, die die betroffene Gemeinde zur Eigeninitiative zwingen. Die Hoffnungen richten sich nun auf die drahtlose Teilnehmeranbindung über UHF-Frequenzen.
"Die durch die Digitalisierung des Fernsehens freigewordenen Kanäle könnten genutzt werden, um Internet per Funk zu übertragen."
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APWPT-Kommentar:
Nach bisher unbestätigten Informationen, könnte bei diesem Pilotversuch eine andere drahtlose Internetzugangstechnik getestet werden. Sollte sich das bestätigen, so bestünde die Möglichkeit, dass Mikrofonanwendungen im Rahmen der Allgemeinverfügung (Vfg 91/2005) gestört werden. Sollten Sie in dieser Region bei laufendem Pilotbetrieb neuartige Mikrofonstörungen feststellen, so bitten wir um eine Information an info@apwpt.org
Update vom 24.08.2009:
Wahrscheinlich kommt zu Anfang des Pilotversuches keine geänderte Technik zum Einsatz, sondern das bereits in anderen Regionen getestete HSDPA850
Eine weitere Quelle berichtet über den Testbetrieb (24.08.2009)
Funkschau
Funkschau, 14.04.2009
Anga-Studie: Rundfunk durch "Digitale Dividende" beeinträchtigt
Die Untersuchung zu möglichen Auswirkungen, die einer Belegung der so genannten Digitalen Dividende mit mobilen Internetdiensten auf den Rundfunkempfang über Breitbandkabel haben könnte, hat beunruhigende Ergebnisse geliefert..
..Die durchgeführten Labor- und Feldtests haben unmissverständlich ergeben, dass eine Gleichkanalbelegung von Rundfunkdiensten im Kabel und mobilem Internet im Frequenzbereich 790-862 MHz zu massiven Störungen des Fernsehempfangs beim Endkunden führt. Ursache ist weniger die Übertragung der Daten vom Sendemast zum Endkunden, sondern vielmehr die Rücksendung der Daten vom mobilen Endgerät in der Wohnung des Nutzers.
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golem.de
golem.de, 08.03.2010
Kabelnetzbetreiber kann 4G-Frequenzauktion nicht stoppen
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Der TV-Netzbetreiber.. ..ist mit einem Eilantrag gescheitert, der die Mobilfunkfrequenzversteigerung im April 2010 verhindern sollte. Das Verwaltungsgericht Köln hat den Beschluss zur Ablehnung des Eilantrages der Firma heute bekanntgegeben.
Durch Breitbandinternet im Bereich von 800 MHz seien erhebliche Beeinträchtigungen des Empfangs von TV-Programmen und der Übertragung von Datensignalen über die Kabelnetze zu erwarten, argumentieren die Betreiber. Kabelmodems, Receiver und Set-Top-Boxen würden gestört. Viele Kabelanschlüsse seien heute bereits bis 862 MHz ausgebaut und übertrügen Angebote im gleichen Frequenzbereich, der auch für mobile Datendienste verwendet werden soll.
Das Gericht meint jedoch, dass die befürchteten Störungen keine Aussetzung des Vergabeverfahrens rechtfertigten. Auftretenden Störungen könne auch noch mit späteren Maßnahmen begegnet werden, so das Gericht. Der Beschluss ist unanfechtbar.
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golem.de, 13.10.2009
Umweltschützer warnen vor neuer Mobilfunkversteigerung
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Der Umweltschutzverband Bund sieht große Gefahren für die menschliche Gesundheit durch die neue große Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur. Im ländlichen Raum würde damit die "Elektrosmogbelastung" stark zunehmen..
..In Deutschland gebe es nach Angaben des Bund derzeit bereits rund 260.000 große Mobilfunksendeanlagen, etwa zwei Millionen kleinere Sendeanlagen, circa 50 Millionen Homesender wie WLAN, schnurlose Telefone sowie rund 100 Millionen Mobiltelefone. Bevor neue Frequenzen überhaupt zur Nutzung freigegeben werden dürften, müsse es eine gesetzliche Umweltverträglichkeitsprüfung geben, forderte der Bund. Die Existenz und Auswirkungen von Elektrosmog sind unter Experten stark umstritten.
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Haus Volkersberg
Haus Volkersberg, 13.05.2009
Funkmikrofone als wesentlicher Bestandteil in allen Bereichen des öffentlichen Lebens in Gefahr
"Die Katholische Landvolkshochschule Volkersberg und die Jugendbildungsstätte Volkersberg blicken mit großer Sorge auf die anstehende Bundesratsentscheidung. „Verstehen wir den Gesetzentwurf von Bundesregierung und Bundestag richtig, dann wird das Frequenzband, das zurzeit der Nutzung durch Funkmikrofone zugeteilt ist, noch in diesem Jahr zur Versteigerung an die Mobilfunkanbieter frei gegeben. Diese beabsichtigen mit Hilfe dieser beliebten und in der Ausbreitung sehr günstigen UHF-Frequenzen zwischen 790 und 860 Mhz angeblich eine Internet-Breitbandversorgung ländlicher Gebiete zur Verfügung zu stellen.“, erklärt der am Volkersberg für die Organisation von kulturellen Veranstaltungen zuständige Bildungsreferent..
Die Befürchtung.. ist,, , dass mit der Ersteigerung der Funkfrequenzen die Mobilfunkanbieter schrittweise beginnen, Funkmasten zu erreichten, die die Frequenzen der Funkmikrofone massiv stören werden. Auch neue Endgeräte (Mobiltelefone) könnten die Nutzung der heute verbreiteten Funkübertragungsgeräte in Kürze unmöglich machen. Spätestens aber 2015, wenn die allgemeine Zuteilung der Frequenzen durch die Regulierungsbehörde endet, könnte es dann so weit kommen, dass die bisher verwendeten Funkmikrofone unbrauchbar geworden sind.
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Sie finden die Pressemeldung hier
Das Dekanat Bad Kissingen veröffentlicht einen vergleichbaren Wortlaut. Die finden die Pressemeldung hier
Der Bund der Katholischen Jugend veröffentlicht eine diesbezügliche Pressemeldung hier
REVISTA berichtet am 14.05.2009 unter dem Wortlaut "Einsatz von Funkmikrofonen in Gefahr". Sie finden diese Information hier
Handelsblatt
Handelsblatt, 22.06.2009
Regulierer warnt vor Kartellen beim Internet-Ausbau
Das Online Magazion schreibt:
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Die Bundesnetzagentur warnt vor Behinderungen des Wettbewerbs beim flächendeckenden Ausbau des schnellen Internets. Zwar befürworte er Kooperationen beim Glasfaserausbau durchaus... „Allerdings gibt es klare Grenzen.“
„Die Kooperationen werden nicht nur von uns zu beurteilen sein. Wir stehen in dieser Frage in intensivem Kontakt mit dem Bundeskartellamt“.. Der Zugang Dritter zu den Infrastrukturen müsse diskriminierungsfrei möglich sein.. „Die Kunst besteht darin, einen Ausgleich der Interessen zu schaffen. Wir werden sehr genau darauf achten, welche Bedingungen die kooperierenden Anbieter Dritten stellen, die ja auch zu Finanzierung Beiträge leisten wollen.“
Nach Einschätzung von Wirtschaftsstaatssekretär Bernd Pfaffenbach lässt sich der flächendeckende schnelle Internetzugang nur realisieren, wenn auch die Funkfrequenzen genutzt werden, die durch die Digitalisierung des Rundfunk- und Fernsehempfangs frei werden. Der Bundesrat hatte am 12. Juni einer entsprechenden Verordnung zugestimmt. Nun sei es Aufgabe der Bundesnetzagentur, die Frequenzen schnell zu vergeben..
Laut Pfaffenbach sollen die freien Funkfrequenzen vom nächsten Jahr an für das Internet genutzt werden können. Ein Ausbau des Glasfasernetzes bis in den letzten Winkel der Republik sei zu teuer und somit unrealistisch. Doch auch mit Internet über Funk werde es auch künftig „gewisse Leistungsunterschiede“ zwischen den Verbindungen in den Ballungsräumen und denen in ländlichen Räumen geben..
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HAZ.de
HAZ.de, 23.05.2009
Breitband-Plan stößt auf Hindernisse
Das Online-Magazin schreibt:
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Ein wichtiger Teil des Konjunkturpaketes der Landesregierung, der Ausbau des Breitband-Netzes, hat hinter den Kulissen in Niedersachsen einen heftigen Streit ausgelöst.
Während das Land zu diesem Zweck auch neuartige Sendemasten einsetzen und Daten per Funk übertragen lassen will, begehren Kulturorganisationen und Hersteller von Funkelektronik dagegen auf: Sie befürchten, dass sie ihre bisherigen Frequenzen aufgeben müssen und die alten Funkanlagen unbrauchbar werden. Inzwischen bemüht sich die Landesregierung, auf Bundesebene einen Kompromiss durchzusetzen..
..Weil im Flächenland Niedersachsen nicht jede abgelegene Siedlung mit Kabel versorgt werden soll, bevorzugen die beiden maßgeblichen Ministerien – für Wirtschaft und für Landwirtschaft – als Ergänzung die neue, sehr leistungsfähige Technologie LTE (Long Time Evolution). Sie käme mit Sendemasten aus, die jeweils ein Gebiet mit dem Radius von sechs Kilometern versorgen können. Aber für LTE ist eine Frequenz im Bandbereich zwischen 790 und 862 Megahertz nötig.
Diese Pläne haben einige Kulturverbände aufgeschreckt, weil in Theatern, Opernhäusern und Museen häufig drahtlose Funkmikrophone verwendet werden, die genau diese Frequenzen nutzen..
..Tatsächlich seien die für LTE benötigen Frequenzen viel schmaler als zunächst angegeben. Vorteilhaft wäre ein Pilotprojekt, aus dem dann klar wird, ob es beim LTE-Betrieb überhaupt zu Störungen der Funkmikrophone kommt..
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APWPT Kommentar:
Den Vorschlag mit dem Pilotprojekt finden wir gut. Etwas Derartiges wird in verschiedenen Regionen schon durchgeführt oder geplant.
Die diesbezüglichen Vorstellungen unseres Verbandes haben wir bereits vor geraumer Zeit als Eckpunktepapier [177 KB]
veröffentlich. Wir denken, rascher Drahtloszugang in strukturschwachen Regionen kann bei gleichzeitigem Schutz der professionellen Veranstaltungsproduktion stattfinden!
Heise Online
Heise-Online, 09.02.2010
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Die Versteigerung neuer Mobilfunkfrequenzen einschließlich der sogenannten digitalen Dividende soll einem Zeitungsbericht zufolge am 12. April stattfinden. Um die Frequenzen bewerben sich sechs Unternehmen, darunter die vier Netzbetreiber..
Bei der bisher größten Frequenzauktion in Deutschland kommt unter anderem die begehrte "digitale Dividende" unter den Hammer. Der Frequenzblock im 800-MHz-Bereich wurde im Zuge der Digitalisierung der terrestrischen TV-Ausstrahlung frei und soll zugunsten des Breitbandausbaus auf dem Land für Mobilfunkdienste umgewidmet werden. Der Frequenzbereich gilt dank besserer Reichweite als besonders geeignet für die Versorgung ländlicher Regionen mit Breitband-Mobilfunk.
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Heise-Online, 21.12.2009
Bundesnetzagentur einigt sich mit EU zu Auktion von Mobilfunkfrequenzen
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Die EU-Kommission und die Bundesnetzagentur haben sich zur geplanten Auktion von Mobilfunkfrequenzen im Deutschland im kommenden Jahr geeinigt. Der Präsident der Bundesnetzagentur, ..kündigte am heutigen Montag in Brüssel an, die Bedenken der Kommission mit einer Untersuchung der Wettbewerbsverhältnisse auf dem deutschen Markt drei Monate nach der Versteigerung ausräumen zu wollen..
.."Die Regeln der Auktion werden somit nicht geändert, auch nicht die Vergaberegeln für Unternehmen"..
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Heise-Online, 03.11.2009
Mobilfunkbranche: Mehr Spektrum = Wachstum
Das Online-Magazin schreibt:
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Mit einem umfangreichen "Manifest" gibt die Mobilfunkindustrie ihre Vorstellungen von der künftigen Gestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der EU zu Protokoll..
..In dem "2015 Mobile European Manifesto" betont die Branche ihre Rolle als Impulsgeber für wirtschaftliches Wachstum und Innovation. Der politisch gewollte Breitbandausbau in der EU könne mit Mobiltechnologien vorangetrieben werden, von denen so auch andere Vorhaben etwa in den Bereichen Green IT, Handel sowie E-Health und E-Government profitieren. Dabei arbeite man bereits mit Regierungen und Gesundheitsbehörden sowie Technikanbietern zusammen. Diese Kooperation soll auch innerhalb der Branche weiter verbessert werden.
Im Gegenzug wünscht sich die Branche die politische Unterstützung der EU: mehr Frequenzen und weniger Regulierung. Während die Vergabe der sogenannten "Digitalen Dividende" im Bereich von 790 bis 862 MHz bereits angelaufen ist und die Nutzung EU-weit abgestimmt werden soll, streckt die Industrie bereits die Hand nach dem nächsten Stück des begehrten Frequenzkuchens aus und fordert die Freigabe des ebenfalls noch für die TV-Ausstrahlung genutzten Spektrums oberhalb von 694 MHz..
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APWPT-Kommentar:
Nachdem offenbar 790 bis 862 fest in Mobilfunkhänden ist, wird als "Nachschlag" 694 bis 790 MHz eingefordert.
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Heise-Online, 12.10.2009
Beirat der Regulierungsbehörde gibt grünes Licht für Frequenzvergabe
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Der Beirat der Bundesnetzagentur hat die von der Regulierungsbehörde vorgeschlagenen Regeln zur Vergabe von Mobilfunkfrequenzen gebilligt. Das Gremium aus Vertretern des Bundestags und der Bundesländer habe sich einstimmig für die Versteigerung des Frequenzpakets ausgesprochen, heißt es in einer Mitteilung des Beirats vom heutigen Montag. Die Regulierungsbehörde plant, im kommenden Jahr insgesamt 360 MHz Spektrum zu versteigern. Dazu gehören Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz, 2 GHz sowie 2,6 GHz.
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Heise-Online, 24.07.2009
Breitband-Internet auf Kanal 65
Das Online-Magazin schreibt:
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In Oberwiesenthal werden 50 Testhaushalte und Unternehmen.. mit Mobile Broadband Routern ausgerüstet. Die Router verbinden den Haushalt in das Mobilfunknetz.. und können per HSPA-Technik Internetzugänge von bis zu 7,2 MBit/s im Downstream und bis zu 2 MBit/s Upstream bereitstellen. Die Sendeanlagen, die mit.. HSPA-Technik ausgerüstet sind, senden bei 850 MHz im Kanal 65 und haben den Angaben zufolge damit eine höhere Reichweite als UMTS-Sender in höheren Frequenzbereichen.
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Heise-Online, 18.06.2009
Feilschen um den Frequenzkuchen
Das Online-Magazin schreibt:
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..Der Regulierer plant Auflagen für die künftigen Nutzer der Frequenzen, um sicherzustellen, dass sie auch zur Anbindung der weißen Flecken eingesetzt werden. So sollen zunächst Regionen der höchsten Prioritätsstufe ausgebaut werden, etwa Gemeinden mit weniger als 5000 Einwohnern oder von den Bundesländern als bedürftig ausgewiesene Gebiete. Erst wenn dort 80 Prozent der Haushalte mit 1 MBit/s versorgt sind, dürften die Frequenzen auch in den dichter besiedelten Gebieten genutzt werden..
..ist sich die (Mobilfunk-)Branche aber weitgehend einig, dass die "digitale Dividende" alleine nicht die Patentlösung für Merkels Breitbandpläne ist. Für den Ausbau auf dem platten Land wird es wohl verschiedene Kooperationsmodelle geben.
"
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Heise-Online, 15.05.2009
Disput um die Digitale Dividende
Das Online-Magazin schreibt:
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Breitband ist der Berliner Großen Koalition eine Herzensangelegenheit. Die Bundesregierung wird nicht müde zu betonen, wie wichtig die flächendeckende Versorgung der gesamten Bevölkerung mit leistungsfähigen Internetanschlüssen ist. Bis Ende 2010 sollen alle deutschen Haushalte einen Breitbandanschluss bekommen. Dafür will der Staat Gelder aus dem Konjunkturpaket in die Infrastrukturförderung pumpen. Hier wittern nicht nur Netzbetreiber eine Chance, staatlich subventioniert neue Märkte zu erobern. Schon im Vorfeld wird auch um Ressourcen und Regulierungsfragen gestritten. Ein besonderes Objekt der Begierde ist dabei die sogenannte "Digitale Dividende".
Dieser hübsche, aber leicht irreführende Begriff beschreibt freigeräumte Frequenzen im Spektrum von 790 MHz bis 862 MHz, die für neue Zugangsdienste genutzt werden können. "Dividende" klingt gut und nach mehr, dabei werden die Frequenzen lediglich umgewidmet. Mit der Umstellung der TV-Sender, die den Frequenzblock bisher für analoge Austrahlung ihrer Progamme nutzten, auf digitale Sendeverfahren steht ein attraktiver Happen des Spektrums zur Verfügung.
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Heise-Online, 16.03.2009
Bundesnetzagentur plant große Frequenzauktion
Die Bundesnetzagentur hat ein Eckpunkte-Papier (PDF-Datei) veröffentlicht, in dem sie sich für eine gemeinsame Versteigerung von Frequenzen aus der sogenannten Digitalen Dividende (frei werdende Wellenlängen im Bereich 790 MHz bis 862 MHz im Zuge der Digitalisierung der terrestrischen TV-Ausstrahlung ) und von neuen UMTS-Mobilfunklizenzen im 1,8- und 2,6-Gigahertz-Bereich noch in diesem Jahr ausspricht.
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Heise-Online, 04.03.2009
Bundesregierung gibt Funkfrequenzen für Breitband-Ausbau frei
Die Bundesregierung hat die Weichen für die Internetversorgung abgelegener Regionen per Funk gestellt. Das Kabinett verabschiedete am heutigen Montag in Berlin die sogenannte "Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung"..
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APWPT Kommentar:
Wie viele andere Pressemeldungen, die derzeitig veröffentlicht werden, wird auch in diesem Beitrag die Öffnung von 790 bis 862 MHz für den Mobilfunk gefeiert. Allerdings wird von "brach liegenden Frequenzen" gesprochen und mit keiner Silbe auf die existierende Frequenznutzung durch die professionelle Veranstaltungsproduktion eingegangen.
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Heise-Online, 02.02.2009
Astra schlägt Bundesregierung Breitband-Versorgung über Satellit vor
In dem Wettstreit um die flächendeckende Versorgung mit Breitband-Internet in Deutschland kommt mit dem europäischen Satellitenbetreiber Astra ein weiterer Bewerber hinzu. Die ländlichen Regionen könnten ohne größere Investitionen ab sofort an das schnelle Internet angeschlossen werden..
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Hessen-IT
Hessen-IT, 09.07.2009
TK-Dialog "Erfahrungsberichte zur Digitalen Dividende"
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Wer über Breitband-Internet für ländliche Regionen spricht, kommt am Thema Digitale Dividende nicht vorbei...
Wie aber funktioniert die Nutzung der Digitalen Dividende in der Praxis?
Welche Erfahrungswerte gibt es?
Welche Perspektiven haben die Rundfunkfrequenzen für die Internetversorgung ländlicher Regione?
Wie ist die Störproblematik zu bewerten?
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Bereitgestellte Präsentationen berichten über das Projekt Wittstock, den Breitbandtest Grabowhöfe und weitere Breitbandversuche.
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Infosat
Infosat, 25.01.2010
Debatte um Digitale Dividende: FRK-Feldversuch in Oberwiesenthal bestätigt Bedenken der mittelständischen Kabelnetzbeteiber
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Die FRK-Vertreter.. sehen die Bedenken der Mittelständler gegen die Nutzung der Digitalen Dividende für Mobilfunk durch das Gutachten zu dem „Feldversuch Digitale Dividende in der Stadt Oberwiesenthal und messtechnische Ermittlung der Auswirkungen auf die digitale und analoge Übertragung sowie für Breitbandinternetangebote im Kabel-TV-Netz“ nachhaltig bestätigt.
Die FRK-Vertreter kommentierten in einer Presseerklärung die wesentlichen Aussagen zu den Messergebnissen eines Gutachtens zu dem genannten Feldversuch, der gemeinsam.. in Oberwiesenthal im Erzgebirge durchgeführt wurde.
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Infosat, 12.11.2009
Stresstest der Digitalen Dividende im Erzgebirge – Und es stört doch
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Die Digitale Dividende soll bislang unerschlossenen Gebieten den Zugang zu Breitbanddiensten ermöglichen. Jedoch hat ein kürzlich erfolgter Praxistest unter Realbedingungen des Fachverbands für Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen (FRK) hinsichtlich der Störanfälligkeit des Rundfunkempfangs durch Mobilfunk im Frequenzbereich 790 bis 862 Megahertz zum Teil Ergebnisse geliefert, die die für die Zuteilung verantwortlichen Stellen – wie die Bundesnetzagentur – hellhörig machen sollte. Auch bei diesem Test „kam es zu Störungen des analogen und digitalen Fernsehangebots“..
..Es konnten die Erkenntnisse vorhergehender anderer Untersuchungen bestätigt werden. Bei der Nutzung eines Funkterminals im häuslichen Umfeld im Frequenzbereich der Kabelbelegung kam es zu Störungen des analogen und digitalen Fernsehangebots. Gleichzeitig konnte auch nachgewiesen werden, dass es zu Störungen bei existierenden Kabelmodemsystemen im Festnetz kommen kann. Das Wiederherstellen der Kabelmodemfunktionen hat mehrere Minuten gedauert.
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Infosat, 15.07.2009
Debatte um Digitale Dividende: „Bundesnetzagentur versucht, die Probleme auf der Strecke zu lösen“
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Die Umnutzung terrestrischer Frequenzen für mobile Internetzugänge („Digitale Dividende“) ist in Hinblick auf etwaige Störungen beim Empfang von DVB-T- und DVB-C-Programmen durchaus umstritten. Herbert Tillmann, Direktor der Produktions- und Technikdirektion beim Bayerischen Rundfunk, zufolge birgt „der derzeit von der Bundesnetzagentur eingebrachte Verfahrensvorschlag erhebliche Risiken auf Seiten der Telekommunikation und des Rundfunks und ist dringend weiter zu konkretisieren“. Er fordert im Gespräch mit Digitalmagazin, dass die Rundfunksignale weiterhin störungsfrei genutzt werden können.
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LFM handysektor
LFM handysektor, Kategorie: Netzwerk, 26.11.2008:
Peter Maffay hat Angst um sein Funkmikro
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In den nächsten Jahren werden viele Funkfrequenzen in Deutschland neu vergeben. Und derzeit ist geplant, das vor allem Handy-TV und mobile Breitbanddienste neue Frequenzen zugeteilt bekommen. Dagegen protestiert der Verband für professionelle drahtlose Produktionstechnologie (APWPT), denn er befürchtet, dass dann keine Funkmikrofone mehr funktionieren. Auch der Musiker Peter Maffay hat Angst, dass seine künstlerische Gestaltungsfreiheit in Gefahr ist.
Drahtlose Produktionstechnik gehört heutzutage bei jedem Konzert und jeder Sportübertragung zur Grundausstattung. Der Wegfall der dafür nötigen Frequenzen wäre eine Katastrophe für den Kulturbetrieb.”
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LTEmobile
LTEmobile, 25.05.2009
Blockaden gegen Mobilfunk in der Digitalen Dividende
Das Online-Magazin schreibt in einem Kommentar:
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Kürzlich hat der Bundesrat die Entscheidung, die Digitale Dividende für den Mobilfunk zu nutzen vertagt. Nun sind auch auf Landesebene, in diesem Fall Niedersachsen Bedenken gegen den Einsatz von Mobilfunk auf den freien UHF Frequenzen geäußert worden. Parteiübergreifend wurde ein Antrag der Grünen beschlossen, der fordert, dass der Breitband-Ausbau nicht zu Lasten des Kulturbetriebs gehen darf.
Dazu ist zunächst einmal festzuhalten, dass nicht alle Frequenzen zwischen 790 und 862 MHz die als Digitale Dividende bezeichnet werden für Mikrofone verwendet werden dürfen..
..Die Allgemeinzuteilung von Frequenzen für drahtlose Mikrofone für professionelle Nutzungen besteht für die Frequenzbereiche von 790 - 814 und 838 - 862 MHz. Nach Adam Riese sind 24 MHz frei. Da ein wesentlicher Vorteil von LTE die skalierbare Bandbreite ist, sollte dieser freie Bereich problemlos genutzt werden können. Zugegeben, optimal ist das natürlich nicht, da die besten Bandbreiten mit je 20 MHz für Up und Downstream erreicht werden, dazu reicht der freie Bereich nicht aus aber auch bei Bandbreiten von 5 und 10 MHz werden schon beachtliche Werte erzielt..
..Um es auf den Punkt zu bringen, dafür, dass eventuell in irgendeinem Dorf auf dem Land bei einem Funkmikrofon mal eine Störung auftauchen könnte, wird die Digitale Spaltung der Gesellschaft billigend in Kauf genommen.
Die Einsprüche der Kabelnetzbetreiber sind zumindest ebenso fragwürdig wie dünn belegt. Eine oft als Studie bezeichneter Bericht der immer wieder vorgelegt wird um Störungen im Kabelnetz zu belegen sagt nichts weiter aus als, dass der im Test verwendete DVB-T Empfänger schlecht abgeschirmt war..
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APWPT-Kommentar
Die 858. Beratung des Bundesrats hat mit der Vertagung einer Entscheidung offenbar einen wichtigen Beitrag geleistet.
Mit erstaunlichem Sachbezug werden jetzt die aufgezeigten Probleme diskutiert. Das könnte der Einstieg in einen allseitig akzeptablen Lösungsansatz sein. Erinnern wir uns: Vor der Sitzung war "völlig klar", dass dem Mobilfunk die Frequenzen "ohne weitere Diskussionen" zugewiesen werden müssen. Den Kultureinrichtungen und der professionellen Veranstaltungsproduktion ist es offenbar gelungen, die Risiken darzustellen und Gehör zu finden.
Dabei handelt es sich um kein neues Problem. Seit 2005 wird auf dieses Konfliktszenario hingewiesen. Auf einer ZVEI-Konferenz im Rahmen der IFA 2007 hat die gesamte Veranstaltungsbrache unter Einschluss der Regulierung eine Lösung angemahnt und seitens der Regulierungsvertreter wurde diese zugesagt. Bei umsichtiger Vorgehensweise hätte man sich die aktuelle Situation und den Vertrauensverlust in die beteiligten Stellen ersparen können.
Verlassen wir aber die Vergangenheit und wenden wir uns den aktuellen Aufgaben zu:
Der o.g. LTEmobil-Kommentar eröffnet einen möglicherweise beidseitig akzeptablen Lösungsansatz; die Nutzung der TV-Kanäle 64 bis 66 für die ländliche Internetanbindung. Im Rahmen der „Eckpunkte für eine geordnete Umsetzung der FreqBZPV [177 KB]
“ hatte der APWPT bereits Anfang Mai einen solchen Ansatz thematisiert und als praktikabel eingestuft.
Wie LTEmobile darstellt, laufen in unserem Land Feldversuche oder werden vorbereitet, die Lösungsansätze herleiten oder bestätigen können. Diese Sacharbeit kann nur begrüßt werden.
Daher schlägt der APWPT vor:
1) Analysieren wir gemeinsam deren technische Umsetzung und die verbundenen Fragen der Störverträglichkeit
2) Entwickeln und vertreten wir gemeinsam verträgliche Lösungsszenarien
Der mögliche Gestaltungsrahmen sollten aber klar sein:
Durch den APWPT wird die Versorgung ländlicher Regionen im Rahmen der Breitbandinitiative grundsätzlich nicht in Frage gestellt. Genauso erwarten wir, dass die weitere Sicherung des Kulturbetriebs und der professionellen Veranstaltungsproduktion und deren hochwertige Produktionsqualität akzeptiert wird. Zwischen beiden Eckpfeilern, findet sich ein breites Band für Lösungsansätze.
magnus.de
magnus.de, 02.09.2009
Mehr Kooperation bei Mobilfunkern gefordert
Das Online-Magazin berichtet, dass die Bundesnetzagentur (deutscher Regulierer) sich erneut aktiv für die Versteigerung von UHF-Frequenzen zugunsten neuer Mobilfunknetze einsetzt:
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Die Bundesnetzagentur will Mobilfunkbetreiber anlässlich der Versteigerung frei werdender Frequenzen für drahtlose Internet-Verbindungen zur Kooperation ermutigen.
"Wir wollen die Bedingungen für den mobilen Zugang zum Internet für die kommenden 20 Jahre erheblich verbessern und die Versorgung kleinerer Dörfer sicherstellen", sagte Behördenchef Matthias Kurth..
..Wir wollen dazu niemanden zwingen. Wir geben aber Regeln, wie man nicht nur Antennen, sondern auch die nötige Software oder die Radiotechnologie teilen kann. Die Zeit dafür ist reif, weil der Kostendruck für die Unternehmen steigt", sagte Kurth. Gerade auf dem Land brauche man nicht gleich mehrere Netze."
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magnus.de, 21.08.2009
Microsoft will "digitale Dividende" nutzen
Das OnlineMagazin berichtet berichtet über die sich abzeichnende Entwicklung in der Nutzung von Rundfunk- und Mikrofonfrequenzen:
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Entwickler von Microsoft und der Harvard Universität haben mit WhiteFi ein Protokoll entwickelt und am Mittwoch veröffentlicht, über das WLAN über freie Rundfunkfrequenzen übertragen werden kann. Wegen der strengen Regeln für die Nutzung von Frequenzlücken in den USA beinhaltet WhiteFi eine Reihe von Mechanismen zur Verhinderung von Störungen...
Entwickler.. haben eine Alternative ersonnen: Sie wollen über freie Rundfunkfrequenzen Daten per WLAN übertragen..
Das Konzept, das sie WhiteFi (aus WiFi und White Space, das englische Wort für nicht genutzte Funkfrequenzen) genannt haben, sieht vor, Daten auf den Frequenzen zwischen 512 MHz und 698 MHz zu übertragen.
Allerdings bringt die WhiteFi auch einige Schwierigkeiten mit sich: Ende 2008 hatte die US-Regulierungsbehörde (Federal Communication Commission, FCC) die Nutzung von Frequenzlücken in den USA freigegeben. Nach den Regularien der FCC dürfen die Geräte und Anwendungen, die diese Frequenzen nutzen, nicht die TV-Übertragung auf benachbarten Frequenzen oder keine Geräte wie etwa Funkmikrofone stören.
Um das zu verhindern, mussten die Entwickler Mechanismen finden. So sollen die Geräte ständig messen, welche Frequenzen um sie herum gerade belegt sind und dann die freien nutzen. Außerdem sollen sie neben dem Hauptkanal einen Nebenkanal bekommen, auf den sie ausweichen können, wenn auf dem Hauptkanal ein anderes Gerät, etwa ein mobiles Mikrofon, auftaucht.
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APWPT-Kommentar:
Die Entwicklung setzt sich ungehindert fort. UHF wird für weitere Anwendungen geöffnet. Neu ist, dass es sich um den genehmigungsfreien Betrieb von Endgeräten, die im Auftrag großer Konzerne entwickelt werden, handelt.
Man wird wenig Fantasie benötigen, um zu begreifen, dass sich dieser Trend weltweit fortsetzen wird. Am Ende steht ein UHF-Bereich, der zumindest in den Ballungsgebieten, ähnlich ausgelastet sein wird, wie der 2,4 GHz ISM-Bereich.
Für die professionelle Veranstaltungsproduktion wird es zunehmend schwieriger, drahtlose Werkzeuge mit hoher Verfügbarkeit und Qualität zu betreiben - allen anders lautenden Versprechungen der Politik zum Trotz.
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magnus.de, 30.07.2009
DSL-Turbo nicht überall
Im "Breitbandatlas" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist Deutschland mit vielen grünen, gelben, orangen und roten Punkten gesprenkelt. Dazwischen, vor allem im Osten und in der Mitte, ist die Karte weiß. In einem dieser weißen Flecken gründete sich die Bürgerinitiative "DSL für Lohra".
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Seit drei Jahren können die Bewohner von Lohra bei Marburg mit mindestens 1 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Internet surfen. Der Schlüssel dazu sei eine Unterschriftenliste gewesen..
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Der Artikel erläutert an Beispielen den Einsatz drahtloser Techniken für die Internetanbindung in bisher unversorgten Gebieten.
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medienhandbuch.de
medienhandbuch.de, 29.05.2009
Digitale Dividende - Abstimmung vertagt - Mobilfunker verärgert
Das Online-Magazin schreibt unter Bezug auf die 858. Sitzung des Bundesrates:
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Die Abstimmung über den Regierungsbeschluss zur Digitalen Dividende wurde vertagt, sehr zum Ärger der deutschen High-Techbranche. Diese Verzögerung ist "kein gutes Signal"..
..nach der Verabschiedung durch den Bundesrat will die Bundesnetzagentur (BNetzA) noch 2009 ein Zuteilungsverfahren entwickeln. Die Bundesnetzagentur ist bestrebt, bei der Vorbereitung und der Durchführung eines Verfahrens zur Vergabe der Frequenzen der sogenannten Digitalen Dividende alle Gestaltungsspielräume zur Verfahrensbeschleunigung und Verfahrensstraffung auszuschöpfen. Eine solche Beschleunigung kann auch dadurch erreicht werden, dass die Vergabe der Frequenzen im Bereich von 790 MHz bis 862 MHz in die laufende Vorbereitung des Vergabeverfahrens für die Frequenzbereiche bei 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz einbezogen wird..
..viele Mobilfunk-Unternehmen testen bereits intensiv. E-Plus betreibt ein Testprojekt in Grabowhöfe (Mecklenburg-Vorpommern), T-Mobile in Wittstock (Brandenburg) und Vodafone testet in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen..
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APWPT Kommentar:
Noch bevor die Tests der o.g. TK-Unternehmen verwertbare Ergebnisse liefern und die Arbeit von ITU, ECC und anderen internationalen Gruppen abgeschlossen ist, will die Bundesnetzagentur offenbar handeln. Das erscheint wenig schlüssig zu sein, wenn man mit der Breitbandinitiative der Bundesregierung argumentiert. Genauso, wie die Bundesnetzagentur die laufenden Testversuche genehmigt hat oder zuvor den jahrelangen Probebetrieb von DVB-T und Handy-TV ermöglicht hat, kann die dringend notwendige Anbindung der ländlichen Regionen sehr wahrscheinlich unabhängig von einer Abstimmung im Bundesrat ermöglicht werden.
Es drängt sich wiederholt der Eindruck auf, dass es primär gar nicht um die Ziele der Bundesregierung und die ländlichen Regionen geht.
mediasystems
mediasystems, 03.04.2009
“Wir haben keine Erkenntnisse darüber, wie sich das anhören wird”…
… so Wendelin Reuter.. während der Podiumsdiskussion auf die Frage, ob man denn schon etwas über die Störung von Drahtlosstrecken durch die Nutzung niederer Bänder für den mobilen Breitbandbetrieb weiß. Die Antwort folgte prompt: “Wir können davon ausgehen, dass sich dann, wenn sich in Zukunft breitbandfähige Mobilfunkgeräte mit der Basisstation verbinden, keine Drahtlossysteme mehr genutzt werden können.”, so Dr. Heinrich Esser...
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na*presseprtal
na*presseportal, 25.06.2009
Außerordentliche Fachbereichsversammlung Radio und Audiodienste des VPRT: VPRT spricht sich gegen die geplante Einführung von DABplus im Herbst 2009 aus
Das Presseportal berichtet:
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..Die Fachbereichsversammlung Radio und Audiodienste des VPRT hat nach umfassender Analyse und Bewertung der Rahmenbedingungen, der marktlichen Chancen und Risiken der Systemeinführung von DABplus in Deutschland sowie der Situation der DAB/DABplus-Einführung in den europäischen Nachbarstaaten einstimmig folgendes beschlossen:
Die im VPRT organisierten Radiounternehmen investieren bereits heute in erheblichem Umfang in marktgetriebene digitale Verbreitungswege und neue digitale Angebotsformen. Die Zukunft des Radios ist auch digital und die privaten Unternehmen engagieren sich aktiv in allen Marktentwicklungen, die es erlauben, die Hörer zu binden, den Hörern Mehrwert anzubieten und die eine realistische Chance auf Refinanzierung haben.
Die im VPRT organisierten Radiounternehmen bewerten das System DABplus und die Systemeigenschaften als nicht marktgetrieben. Die seitens des VPRT stets als Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche DABplus-Einführung geforderten Rahmenbedingungen sind nicht erfüllt. Die erheblichen Einführungs- und Betriebskosten können von den privaten Radiounternehmen des VPRT nicht aufgebracht werden. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise bleibt erst recht keine Luft für derartige Risikoinvestitionen.
Die im VPRT organisierten Radiounternehmen sehen daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt in DABplus keine wirtschaftlich tragfähige Zukunft. Selbst bei maßgeblicher Förderung des Systems durch öffentliche Gelder und unter regulatorischem Druck bestehen mindestens für die nächsten fünf bis zehn Jahre nur geringe Chancen auf eine Teil-Refinanzierung aus dem Markt. Vor diesem Hintergrund spricht sich der VPRT gegen die im Herbst 2009 geplante Einführung von DABplus aus..
Unabhängig davon sehen die im VPRT organisierten Radiounternehmen die Notwendigkeit, die wertvollen Frequenzen des Bandes III für digitale Entwicklungsperspektiven zu sichern. Es sollte unter den Marktbeteiligten gemeinsam eine technische, wirtschaftliche und ordnungspolitisch tragfähige Perspektive für das Band III entwickelt werden. Dabei müssen Rundfunk und Telemedien/Internet in einem Netz und in den zukünftigen Endgeräten integriert werden. Die Zuständigkeit für Rundfunk und Telemedien liegt bei den Ländern.
Die im VPRT organisierten Radiounternehmen sehen mit großer Sorge, dass ARD-Anstalten die Einführung von DABplus dadurch befördern wollen, dass UKW abgeschaltet wird..
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onlinekosten.de
onlinekosten.de, 17.06.2009
Kurth: Kein Glasfaserausbau bis auf die letzte Alm
Das Onlinemagazin zitiert den Präsident der Bundesnetzagentur:
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Wenn man es genau nehme, sei in Deutschland sogar schon heute eine flächendeckende Breitband-Versorgung vorhanden. Kurth verwies auf die Angebote von SES Astra und Eutelsat, mit denen Breitband auch auf dem Land zur Verfügung stehe. Das sei zwar etwas teurer, aber niemand könne erwarten, dass eine Glasfaserleitung "bis auf die letzte Alm" gelegt werden. "Das muss ja auch noch jemand bezahlen", sagte Kurth. "Die Kostenorientierung im Auge zu behalten ist sehr wichtig."
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APWPT-Kommentar:
Vor genau einer Woche, als es um die Zustimmung der Länderkammer zur Übertragung von UHF-Frequenzen an neue Mobilfunkdienste ging, hörten sich das ganz anders an.
Frage: Woher kommt dieser schnelle Sinneswandel?
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onlinekosten.de, 13.05.2009
Schließung "weißer Flecken" 2010 kaum machbar
Das Onlinemagazin fragt: Ist die "Digitale Dividende" wirklich die schnelle Lösung zur Schließung der noch vorhandenen DSL-Lücken?
Als Problem wird das Fehlen geeigneter Endgeräte angeführt.
In Köln wurde bei einer Sitzung des eco-Arbeitskreises WLAN, dem Verband der deutschen Internetwirtschaft, die Nutzung der "Digitalen Dividende" kontrovers diskutiert. Das von der Bundesregierung angepeilte Jahr 2010 ist.. nicht haltbar.
Um schnell günstige Endgeräte anbieten zu können, muss auf einen bereits bestehenden Standard zurückgegriffen werden. Für den in Frage kommenden Frequenzbereich zwischen 790 und 862 MHz sei derzeit nur WiMAX geeignet, Endgeräte-Hersteller deckten diesen Bereich aber noch nicht ab. Mehr Erfolg verspreche die Standardisierung des UMTS-Nachfolgers LTE, die gegen Ende des Jahres erwartet werde. Man rechnet mit günstigen Endgeräten - allerdings erst im Jahr 2014.
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APWPT-Kommentar:
Das LTE und vergleichbar neue Technologien, bei gleichzeitiger weltweiter Einführung, wesentlich längere Zeit bis zum Endkunden benötigen würde, war schon vor geraumer Zeit absehbar. Um so unverständlicher ist das scheinbar bedenkenlose Verknüpfen des positiven Grundanliegens der Breitbandinitiative mit einer Technologie, die noch nicht einmal als Standard vorliegt.
Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf das APWPT-Eckpunktepapier vom 10. Mai 2009.
OsInformer
OsInformer, 08. Juli 2009
Ausbau des Breitbandnetzes: Energieversorger mit im Boot
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Immer wieder wird.. ein zügiger Ausbau der Breitbandnetze gefordert, welche oft nicht wie gewünscht voranschreitet. Nun bahnt sich..eine gute und sinnvolle Lösung an.. nämlich die Telekom-Anbieter und die Energieversorger zusammenbringen.
Das Verlegen von zusätzlichen Glasfaserleitungen ist eine recht teure Angelegenheit, bei der allerdings vor allem die Kosten des eigentlichen Verlegens, also des Aufreißens der Straßen und des darauf folgenden Verschließens, bereits rund 80 bis 90 Prozent der gesamten Kosten verschlingt. An dieser Stelle kommen die Energieversorger ins Spiel: Diese reißen nämlich jährlich tausende von Kilometern Beton auf, um ihre eigenen Strom- und Gasleitungen zu warten und zu erweitern. Hierbei könnten diese dann einfach zusätzliche Glasfaserleitungen mit verlegen..
Das diese Kooperation funktionieren kann zeigt das Beispiel in der Schweiz: Hier arbeiten Energie- und Telekommunikationsanbieter schon lange zusammen.
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OsInformer, 13. März 2009
Breitband Internetzugänge über Radio- und Fernsehfrequenzen
Seit dem Ausbau von DVB-T liegen.. ..viele Frequenzbereiche brach, die für andere Zwecke genutzt werden können. Die Telekom stellte im Brandenburgischen Wittstock einen 90 Meter hohen Sendemast auf, der das Gebiet in einem Umkreis von 18 Kilometern mit einem 2 Megabit Internetzugang versorgt. Ob diese Technik auch in anderen Regionen ausgebaut wird steht noch nicht fest, da es sich bislang nur um ein Pilotprojekt handelt.
Sie finden die Meldung hier
APWPT Kommentar:
Eine in der letzten Zeit häufig gemachte Beobachtung. Die Autoren zitieren Sachverhalte, die sie offenbar nicht geprüft haben. Der TV-Bereich von 790 bis 862 MHz ist derzeit in militärischer Primärnutzung und wird sekundär für die professionelle Veranstaltungsproduktion eingesetzt. Die Aussage der Freisetzung von Frequenzen durch die Digitalisierung der Rundfunk-Programmverteilung erscheint somit wenig belastbar.
pma
pma, Hest 6/2009
Neuordnung der Frequenzvergabe / Ist es das wert?
20 Fragen und Antworten zur aktuellen Situation der Frequenzen
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Die Entscheidung über die Vergabe des Frequenzbereichs von 790 bis 862 MHz ist gefallen. Mit Hilfe dieses Bereiches soll zukünftig die Internetversorgung in ländlichen Gebieten sichergestellt werden. pma gibt Ihnen Antworten auf die 20 wichtigsten Fragen zu diesem Thema.
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Der Verlag hat unseren Lesern den Artikel [2.033 KB]
zur Verfügung gestellt - vielen Dank an alle Beteiligte!
Portal für den deutschen Telekommunikationsmarkt
Portal für den deutschen Telekommunikationsmarkt, 10.05.2009
WIWO: Frequenz-Auktion der Bundesnetzagentur gerät zur Behörden-Posse
Der Ausbau des schnellen Internets in Deutschland per Funk könnte zu erheblichen Problemen bei der TV-Übertragung per Kabel führen und den Betrieb drahtloser Mikrofone massiv stören. Wie WIWO berichtet, liegen die Funkfrequenzen.. in Bereichen, die für andere Branchen reserviert sind.
Gestört wird aber auch das Kabelfernsehen, ergaben erste Tests..
Endgültig zur Farce wird die für Ende 2009 von der Bundesnetzagentur geplante Auktion der Frequenzen, weil ein Netzbetreiber aufgrund früherer Verträge Ansprüche anmeldet.
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Den Bericht der Wirschaftswoche finden den das Portal zitiert finden Sie hier
PORTEL.DE
PORTEL.DE, 02.09.2009
BVerwG sorgt für Rechtsschutz bei Frequenzvergabe zu Digitale Dividende
BNetzA-Entscheidung für Versteigerung der Frequenzen anfechtbar
Das Online-Magazin schreibt:
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Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am Dienstag wesentliche Modalitäten des Rechtsschutzes bei der Vergabe von Funkfrequenzen geklärt. Das Urteil ist bedeutsam im Hinblick auf die sogenannte Breitbandstrategie der Bundesregierung, die die baldige Vergabe beträchtlicher Frequenzressourcen vorsieht, um Versorgungslücken im ländlichen Raum möglichst kurzfristig zu schließen (Digitale Dividende)..
..Im vorliegenden Rechtsstreit ging es um die Zuteilung freigewordener Frequenzen im 2,6-GHz-Bereich. Die Bundesnetzagentur hatte die Vergabe dieser Frequenzen im Wege eines Versteigerungsverfahrens angeordnet und hierfür bestimmte Vergabebedingungen festgelegt. Die Versteigerung selbst und die abschließende Zuteilung der Frequenzen stehen noch aus..
..Gegen die schon ergangenen Zwischenentscheidungen der Bundesnetzagentur klagte ein Unternehmen, das bislang einen Teil der in Rede stehenden Frequenzen aufgrund ihm seinerzeit befristet gewährter Zuteilungen nutzt und die Verlängerung seiner mittlerweile abgelaufenen Frequenznutzungsrechte erstrebt. Das Verwaltungsgericht Köln wies die Klage ab. Seiner Ansicht nach kann Rechtsschutz erst am Ende des Vergabeverfahrens erlangt werden, indem ein nicht zum Zuge gekommener Bieter die abschließende Zuteilungsentscheidung anficht..
..Das Bundesverwaltungsgericht hat dieses Urteil jetzt aufgehoben (BVerwG 6 C 4.09 - Urteil vom 1. September 2009). Schon die Zwischenentscheidungen der Bundesnetzagentur, ein Vergabeverfahren nach Maßgabe bestimmter Vergabebedingungen im Wege der Versteigerung durchzuführen, können von demjenigen angegriffen werden, der geltend machen kann, durch die eine oder andere dieser Festlegungen in seinem Recht auf diskriminierungsfreien Frequenzzugang verletzt zu sein. Umgekehrt muss, wer die fristgerechte Klage gegen eine anfechtbare Zwischenentscheidung versäumt, diese für den weiteren Gang des Vergabeverfahrens gegen sich gelten lassen.
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prcenter
prcenter, 13.05.2009
Zukunftsperspektiven des Rundfunks auf der Kippe: Deutsche TV-Plattform weist auf das Ausmaß der Entscheidung über die „Digitale Dividende“ hin
Vor den Konsequenzen der Entscheidung über die mobile Nutzung der digitalen Dividende warnt die Deutsche TV-Plattform anlässlich der anstehenden Bundesratsentscheidung..
Die Öffnung des oberen UHF-Frequenzbereichs (790 bis 862 MHz) für Mobilfunk-Dienste birgt noch mehr technische Risiken als angenommen..
Die Deutsche TV-Plattform appelliert daher an die Bundesländer, sich am kommenden Freitag dafür einzusetzen, die Zukunftsperspektiven des Rundfunks, Garant für Medienpluralismus, nicht zu verschließen und die wirtschaftlichen Interessen des Bundes und der künftigen Netzbetreiber nicht auf dem Rücken der Verbraucher auszutragen.
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ProMediaNews
ProMediaNews, 05.11.2009
Schreiben aus dem Wirtschaftsministerium an den APWPT
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Die Bundesnetzagentur hat über die Fertigstellung und Veröffentlichung der geänderten Frequenzpakete informiert. Laut einem Schreiben des Bundeswirtschaftsministeriums an den APWPT war der Stichtag für die Kostenübernahme bei Umstellung von Funkmikrofonanlagen bereits der 21. Oktober.
In einem Schreiben an den Vorsitzenden des Verbands für professionelle drahtlose Produktionstechnologie (APWPT), ..hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auf eine Veröffentlichung der Bundesnetzagentur und die daraus resultierenden Folgen hingewiesen. So wurde im Amtsblatt Nr. 20, Verfügung 57/2009 der Bundesnetzagentur vom 21. Oktober 2009 „die allgemeine Öffentlichkeit über die Fertigstellung und Veröffentlichung der durch die Umsetzung internationaler Vorgaben und von Flexibilisierungsvorhaben geänderten Einträge für die Pakete ‚Drahtloser Netzzugang zum Angebot von Telekommukikationsdiensten’ im Frequenzbereich 790 bis 862 MHz (Digitale Dividende) und in den Bereichen 1710 bis 1725 MHz und 1805 bis 1820 MHz sowie die Frequenznutzung ‚Funkmikrofone’ (Drahtlose Mikrofone) in den Bereichen 790 - 862 MHz, 1452 - 1477,5 MHz und 1800 - 1805 MHz“ informiert.
Die neuen Einträge der Frequenznutzung „Funkmikrofone“ sind laut dem Ministerium eine Folge der Öffnung des Frequenzbereichs 790 - 862 MHz für den „Drahtlosen Netzzugang“. Die Begünstigten der Allgemeinzuteilung 91/2005 erhielten nunmehr mit Blick auf die erforderlichen Verlagerungen ihrer bisherigen Frequenznutzung in alternative Frequenzbereiche die erforderliche Planungs- und Entwicklungssicherheit.
Kein Geld für Umstellung bei Neugeräten ab 21. Oktober
Das Ministerium verweist außerdem darauf, dass Wirtschaftsgüter und Geräte, die nach der Veröffentlichung der Entscheidung der Bundesnetzagentur am 21. Oktober 2009 angeschaffen wurden, nicht von der Zusage des Bundes erfasst seien, die Kosten die sich nachweislich aus notwendigen Umstellungen bis Ende des Jahres 2015 bei denjenigen ergeben, die die Frequenzen 790 - 862 MHz bisher nutzen, in angemessener Form zu tragen. Dies betreffe Rundfunksendeunternehmen und bei den Sekundärnutzern insbesondere Kultur- und Bildungseinrichtungen.
Wer also seit dem 21. Oktober 2009 eine Funkmikrofon-Anlage gekauft hat, die in einem später nicht mehr zugelassenen Frequenzbereich arbeitet, wird diese Ende 2015 auf eigene Kosten umbauen lassen oder gegebenenfalls entsorgen müssen. Eine Umfrage von ProMediaNews.de vom Sommer 2009 hat ergeben, dass 80 Prozent unserer Leserinnen und Leser vom Problem der Frequenzumstellung betroffen sind.
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ProMediaNews, 14.05.2009
Bundesrat entscheidet über UHF-Funkfrequenzen
Das Online-Magazin berichtet über die bevorstehende Abstimmung.
Nach einer aktuellen Umfrage sind über 75 Prozent unserer Leser von diesen Problemen betroffen.
Ein Link führt auf die Sitzungsseite der Beratung im Bundesrat.
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ProMediaNews, 03.04.2009
OPUS - Der deutsche Bühnenpreis verliehen
Laudator richtet Blick auf drohende Änderung der Frequenzzuteilung für Mikrofone & Co.
Mit dem Opus – Deutscher Bühnenpreis werden Produktionen aus Theater, Oper, Klassik, Rock und Pop ausgezeichnet, die neue Ansätze des kreativen Technikeinsatzes zeigen. Die aus Fachleuten bestehende Jury würdigt mit dem Opus 2009 herausragende Produktionen in den Kategorien "Lichtdesign", "Bühnenbild", "Sounddesign" und "Technische Realisation".
Ein Unternehmen wurde für das Sounddesign des Welttheaters Einsiedeln 2007, die aufwendige Installation multipler Funkstrecken und den virtuellen Raumklang, ausgezeichnet. Die Laudatio hielt PRODUCTION-PARTNER-Chefredakteur Dr. Walter Wehrhan. In seiner Rede machte er auf das dringende Problem des Wegfalls der (Mikrofon-) Funkfrequenzen für die Live- und Eventbranche aufmerksam und erhielt dafür spontanen Applaus.
Sie finden den vollständigen Beitrag hier.
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ProMediaNews, 12.03.2009
Ernsthafte Verträglichkeitsprüfungen vor der Verteilung der "Digitalen Dividende"
Der Beschluss der Bundesregierung zur sogenannten "Digitalen Dividende" vom 4. März sieht vor, den bisher für den Rundfunk reservierten Frequenzbereich zwischen 790 und 862 Megahertz künftig auch für mobile Datendienste freizugeben.
ProMediaNews informiert im Rahmen der Rubrik "Business + Sales" zur Sache und verweist auf die Positionen von GFU (ZVEI) und APWPT.
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Satnews.de
Satnews.de, 30.10.2009
Eutelsat Tooway unterstützt irisches nationales Breitbandprogramm
Das Onlinemagazin berichtet über einen alternativen Ansatz zur Flächenversorgung mit Internetzugängen, der durch staatliche Förderung in kurzer Zeit, flexibel realisiert werden kann:
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Der satellitengestützte Breitbanddienst Tooway von Eutelsat wurde im Rahmen des irischen nationalen Breitbandprogramms ausgewählt, um Haushalte und kleine Unternehmen im ländlichen Raum mit High-Speed Internet Anbindungen zu versorgen..
..Das nationale Breitbandprogramm sieht ein geschätztes Investitionsvolumen von 223 Millionen Euro durch 3 vor. Davon finanzieren die irische Regierung und die Europäische Union maximal bis zu 79,8 Millionen Euro, um Breitbanddienste in den dafür vorgesehenen Distrikten des Programms bereitzustellen..
..Tooway ist.. der erste satellitengestützte Zwei-Wege Breitbanddienst in Europa, der Geschwindigkeiten zu Kosten ähnlich wie DSL bietet..
..Die eingesetzte.. Technologie.. kam über den nordamerikanischen Markt nach Europa. Dort stellt ViaSat erfolgreich einen satellitengestützten Breitbanddienst, die Ausrüstung und ein Netzwerk für mehr als 400.000 Haushalte bereit. Heute nutzen in Europa bereits Haushalte in 24 europäischen Ländern über 40 Vertriebspartner diesen Dienst. Darunter in Deutschland, Irland, UK, Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland und die Schweiz. Weitere europäische Länder kommen in den nächsten Monaten hinzu.
Tooway besteht aus einer Satellitenschüssel und einem an den PC angeschlossenen Modem. Nach der Installation erhält der Nutzer sofort einen vollwertigen breitbandigen Internetzugang. Darüber hinaus sind mit Tooway je nach Distributionspartner satellitengestützte Telefonie und der direkte Empfang digitaler TV-Programme über nur eine Antenne möglich. Tooway wird über ein Netz zertifizierter Distributiuionspartner bereitgestellt.
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APWPT-Kommentar:
Es bleibt spannend zu erfahren welche der vielen europäischen Strategien am Ende wirklich das Problem der "weißen Flecken" lösen können.
Die von der deutschen Bundesregierung geplante Variante über die Versteigerung von UHF-Frequenzen an Mobilfunkkonzerne wird die Praxistauglichkeit in den ländlichen Regionen erst noch beweisen müssen.
SearchNetworking.de
SearchNetworking.de, 21.08.2009
Erster Anlauf für die Digitale Dividende in Gerolsbach
Das Online-Magazin berichtet:
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UHF und VHF sind die Frequenzen, über die Fernsehen und Rundfunk ausgestrahlt werden. Seit der Entscheidung des Bundesrats im Juni dieses Jahres, könnten freie Kapazitäten auch für den Datentransfer genutzt werden – im Versuch; denn die generelle Lizenzvergabe steht noch aus. Das bayerische Dorf Gerolsbach soll jedoch schon bald davon profitieren. Doch die Landesmedienzentrale verweigert die nötige Zustimmung.
Der Sender soll eine Reichweite von bis zu 70 Kilometern haben, und sein Signal problemlos Gebäude und andere Hindernisse durchdringen. Private Anwender müssen sich laut Krenn, der selbst in der Gemeinde wohnt, nur noch eine kleine Empfangsbox neben den PC stellen und los geht`s.
Die Landesmedienzentrale denkt aber gar nicht daran, die Zustimmung zu erteilen, musste das Lokalblatt wenig später berichten..
Die Landemedienzentrale pocht anscheinend darauf, dass die Vergabe der notwenigen Frequenzen Ländersache sei. Der zuständige Technische Leiter Reiner Müller, räumt zwar ein, dass er von dem erfolgreichen CIFDM-Probebetrieb in Brandenburg wisse, sagt aber: „Wir unterstützen diese Versuche nicht und werden sie nicht genehmigen..
..Außerdem hat sich das Telekommunikationsunternehmen.. auch in bezug auf die Zustimmung beim bayerischen Wirtschaftministerium zu weit vorgelehnt. Denn von konkreten Planungen ist dort nichts bekannt.
„Die wissen davon tatsächlich noch gar nichts, das ist richtig“..
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Lesen Sie dazu auch: Deutsches Unternehmen sucht Testkunden mit fragwürdigen Versprechen
Spiegel Online
Spiegel Online, 28.02.2009
Merkel verspricht High-Speed-Internet für Millionen Deutsche
Kanzlerin Merkel will beim Ausbau der Internet-Anschlüsse Tempo machen: In zwei Jahren soll jeder Zugang zum schnellen Netz erhalten, bis 2014 will sie High-Speed-Zugänge für 75 Prozent der Haushalte. Dafür sollen TV-Frequenzen umgewidmet werden - doch dagegen gibt es heftigen Widerstand.
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Spiegel Online, 25.09.2008
EU-Parlament vertagt Entscheidung über digitale Dividende
Das EU-Parlament hat in Brüssel in erster Lesung eine neue Telekommunikationsrichtlinie verabschiedet. Das Papier soll Verbrauchern mehr Rechte verschaffen und den Wettbewerb regeln - doch eine wichtige Entscheidung wurde schlicht vertagt: die über Funk-Breitband für ländliche Regionen.
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Süddeutsche Zeitung
Sueddeutsche.de, 05.11.2009
Wälder, Wiesen, Turbo-Internet
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Im Sauerland sollen erstmals frei gewordene TV-Frequenzen für den Datentransfer genutzt werden. Das könnte dem Internetzugang auf dem Land maßgeblich beschleunigen..
.Die dabei eingesetzte Mobilfunktechnologie der vierten Generation heißt "Long Term Evolution" (LTE). Sie soll leistungsstärker sein als bisher genutzte mobile Internet-Verbindungen
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APWPT-Kommentar:
In Herscheid soll erstmalig LTE-Technologie eingesetzt werden. Es ist zu erwarten, dass sich die UHF-Frequenzbelegung von der bei anderen Pilotversuchen unterscheidet. Damit besteht die Möglichkeit dass drahtlose Mikrofone, die allgemeinverfügt betrieben werden, gestört werden.
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Sueddeutsche.de, 12.10.2009
Frequenzen unterm Hammer
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Der Weg für die umfassendste Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen in Deutschland ist frei. Der Beirat der Bundesnetzagentur billigte am Montag einstimmig eine Auktion der Frequenzen und erwartet davon eine bessere Versorgung der Bevölkerung mit schnellen Internetanschlüssen. Vom 21. Oktober bis zum 21. Januar könnten sich Unternehmen nun für die Auktion bewerben, erfuhr die Süddeutsche Zeitung nach der Sitzung des Beirates aus dessen Umfeld.
Die Versteigerung selbst werde dann im kommenden Frühsommer stattfinden. Im Beirat sitzen Mitglieder des Bundestages und Vertreter der Länder; sie müssen bei einem Frequenzvergabeverfahren zustimmen. Im nächsten Schritt muss das Präsidium der Bundesnetzagentur über die Pläne entscheiden. Die Bonner Behörde wollte sich am Montag nicht äußern und verwies auf eine für Dienstag angesetzte Pressekonferenz.
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Sueddeutsche.de, 30.03.2009
Umstrittene Frequenzen
Veranstalter fürchten Milliardenschaden
"Die Münchner Veranstalter- und Beschallerbranche fürchtet das Konjunkturpaket II der Bundesregierung: Dort ist eine Regelung vorgesehen, die - bliebe sie so - sämtliche drahtlosen Geräte, also Funkmikrofone, Gitarrensender und ähnliches mit einem Schlag unbenutzbar machen würde."
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tastenwelt
tastenwelt 5/2009
Schon bald Funkstille?
In der Rubrik "Bühne Wissen" führt die Zeitschrift ein Interview mit dem Geschäftsführer eines Mikrofonherstellers. Dabei wird auf eine Reihe von Fragen, die sich aus der zukünftig geänderten UHF-Frequenznutzung ergeben, eingegangen.
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Thüringen Journal
Thüringen Journal, 11.04.2009
Hoffnungen auf Funk-Internet zerschlagen
In Thüringen haben sich die Hoffnungen auf ein drahtloses Hochgeschwindigkeits-Internet vorerst zerschlagen..
..Die Bundesnetzagentur in Bonn und das Thüringer Wirtschaftsministerium gehen allerdings nicht davon aus, dass dies erfüllt wird.
Den Hauptgrund für den bundesweit verhaltenen Ausbau sieht man in Verzögerungen bei neuen Funktechnologien.
Andere Telekommunikationsanbieter haben zwischenzeitlich die Kabelnetze zügig erweitert. Das kann die drahtlose Anbindung grundsätzlich in Frage stellen.
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VDT Magazin
VDT Magazin, Ausgabe Juni 2009
Digitale Dividende – was wirklich dahinter steckt …
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Mit dem Umstieg vom analogen zum digitalen Fernsehen werden große Teile des bislang für die Verbreitung benutzten Frequenzspektrums frei. Bei heutigem Stand der Technik können in einem analogen TV-Kanal mindestens vier digitale TV-Kanäle untergebracht werden. Dieser Gewinn an Frequenzspektrum bei unverändertem Programmvolumen wird als „Digitale Dividende“ bezeichnet. Aber was passiert zukünftig mit den angeblich frei werdenden Frequenzen?
Werden die Frequenzen wirklich frei? Soll das Spektrum auch in Zukunft für Rundfunk genutzt werden oder sollen von UMTS erhalten?
Die Bundesregierung hat in diesem Zusammenhang im März die Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung verabschiedet. Ab 2015 sollen danach die bisher von den drahtlosen Produktionsmitteln genutzten Frequenzen für den Mobilfunk zur Verfügung stehen.
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APWPT: Vielen Dank an die VDT-Redaktion für diesen Beitrag!
VDI Nachrichten
VDI-Nachrichten, 20.03.2009
Wittstocker Pilottest: Schnelles Internet über Rundfunkfrequenzen
In Brandenburg haben viele Menschen keinen Zugang zum Internet. Erstmalig bekommen Nutzer nun in Wittstock nördlich von Berlin über Rundfunkfrequenzen schnelles Internet nach Hause. Mobilfunker hoffen auf diese sogenannte Digitale Dividende.
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Ein Leser unserer Homepage kommentiert:
Schon der erste Abschnitt.. ("Internet-Pilotprojekte wie in Wittstock nutzen die ehemaligen analogen TV-Kanäle. Seit der Umstellung auf digitales Antennenfernsehen werden diese nicht mehr genutzt. Die freien Frequenzbänder heißen im Fachjargon 'Digitale Dividende' und reichen von 790 MHz bis 862 MHz.") ist falsch oder vermischt zumindest zwei Themen unzulässig - denn das Pilotprojekt - das kann man auch dem Artikel selbst entnehmen, findet "bei 750 MHz", unterhalb der 790 MHz, statt.
Die APWPT-Redaktion sagt - vielen Dank!
Lesen Sie dazu auch die mabb infoseite Projekt im ländlichen Raum Brandenburgs
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VDI-Nachrichten, 28.11.08:
Digitale Dividende: Internet über UHF untersuchen
Frequenzen für Mikrofone
Welt Online
Welt Online, 16.03.2009
Der Rundfunk macht bald Platz fürs Internet
Die Bundesnetzagentur will noch in diesem Jahr mit einer Großauktion das umfangreichste Frequenzpaket in der Geschichte der Bundesrepublik versteigern. Dabei sollen sowohl neue UMTS-Frequenzen als auch umgewandeltes Rundfunkspektrum für drahtloses Internet unter den Hammer kommen, sagte Matthias Kurth, Präsident der Netzagentur, WELT ONLINE. Am Montag präsentiert Kurth dem Beirat der Behörde Details in einem Eckpunkte-Papier, das WELT ONLINE vorliegt.
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Winfuture
Winfuture, 08.06.2009
Das Online Magazin schreibt unter Bezug auf den Branchenverband BITCOM:
Breitbandzugänge sind auf dem Vormarsch
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BreitbandWie aus einer aktuellen Erhebung.. hervorgeht, gewinnen Breitbandzugänge in Deutschland immer mehr an Fahrt. Die Zahl derer, die mittels Analog- oder ISDN-Anschluss surfen, geht hingegen drastisch zurück.
Schmalbandige Internet-Anschlüsse sind in Deutschland ein Auslaufmodell..Stattdessen ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Breitband-Anschlüsse sehr schnell gewachsen und das Datenvolumen per Breitband sogar exponentiell gestiegen.
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APWPT-Kommentar:
Ungeachtet der erheblichen Vorteile eines Kabelanschlusses scheinen sich jetzt die zahlreichen Breitbandinvestitionen diverser Anbieter bemerkbar zu machen. Damit erhält die Breitbandinitiative der Bundesregierung erheblichen Rückenwind.
Eng wird es allerding bei neuen Drahtlosangeboten. Diese sind nicht nur mit dem Makel geringerer Performance und höherer Kosten behaftet, sondern müssen sich die Frage gefallen lassen, wieweit die alternative Nutzung von UHF-Frequenzen "noch Sinn macht".
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Winfuture, 25.05.2009
Städte- & Gemeindebund will schnellen DSL-Ausbau
Mit Bezug auf den Umstand, dass der Bundesrat vor knapp zwei Wochen die Entscheidung über die digitale Dividende vertagt hat, berichtet das Online-Magazin, dass sich nun der Städte- und Gemeindebund eingeschaltet.
Der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes hat ausgeführt, dass es in Deutschland noch immer zahlreiche sogenannte weiße Flecken gibt und dass rund fünf Millionen Bundesbürger bislang nicht an das Breitbandnetz angeschlossen sind.
Von der Bundesregierung und der Bundesnetzagentur wird nun "ein Loslösen von den regulatorischen Fesseln gefordert", um einen möglichst schnellen Breitbandausbau zu erreichen. Im internationalen Vergleich schneide Deutschland sehr schlecht ab.
Demnach ist in Deutschland nur ein Prozent aller Haushalte im Jahr an das schnelle Glasfasernetz angeschlossen. "Deutschland wird den Weg in die Informationsgesellschaft nur finden, wenn der Breitbandausbau in der Fläche nicht länger behindert wird."
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Winfuture, 14.05.2009
EU ebnet Weg für Breitband-Abdeckung per Satellit
Wie berichtet wird hat die EU-Kommission den Weg für die Breitband-Versorgung ländlicher Gebiete über Satelliten sicherzustellen. Zwei Anbieter wurden nun in einem Ausschreibungsverfahren ausgewählt.
"Satellitenmobilfunkdienste bergen ein gewaltiges Potenzial: Sie eröffnen den Bürgern Europas, insbesondere in ländlichen und weniger dicht besiedelten Gebieten, den Zugang zu neuen Kommunikationsdiensten.." ..Wird ein EU-Kommissar zitiert.
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APWPT - Kommentar:
Wir verweisen auf unsere Informationen, die wir bereits vor Monaten bereit gestellt hatten. Damit verbindet sich der Rat, vor einer vorschnellen UHF-Zuweisung an den Mobilfunk, andere Angebote zu prüfen.
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Winfuture, 12.05.2009
Mobilfunker: 4G-Technologie frühestens ab 2011
Ein deutscher und ein französischer Mobilkonzern haben bekannt gegeben, dass sie wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage die geplanten Investitionen in die nächste Generation von Mobilfunktechnologien verschieben werden. Die Unternehmen erklärten, dass Ausgaben in derartigen Größenordnungen infolge der aktuellen Rezession nicht vertretbar seinen. Man wolle daher die Investitionen um zwei bis drei Jahre, also auf 2011 oder 2012 verschieben.
Ein weiterer deutscher Mobilfunkanbieter berichtet in diesem Zusammenhang über Verzögerungen.
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APWPT-Kommentar:
Im Moment bleibt offen, ob damit lediglich die Pläne zur Nutzung des UMTS-Erweiterungsbandes betroffen sind. Es kann jedoch vermutet werden, dass auch die Einführung von neuen Mobilfunkanwendungen im UHF-Bereich betroffen sein werden. Ähnliche Informationen waren bereits aus den USA gemeldet worden.
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Winfuture, 14.04.2009
Thüringen: Breitband fürs Land kommt ins Stocken
Thüringer Bürger, die in ländlichen Regionen leben, müssen voraussichtlich noch länger auf breitbandige Internet-Anbindungen warten, als bisher angenommen. Mehrere Mobilfunkunternehmen hatten zuletzt frei gewordene Lizenzen erworben, mit denen ein Ausbau der Infrastruktur entsprechend möglich ist. Sie wurden dabei verpflichtet, noch in diesem Jahr mindestens 15 Prozent der Gemeinden in dem Bundesland drahtlos mit Breitband-Internet zu versorgen. Man gehe allerdings inzwischen nicht mehr davon aus, dass diese Auflage umgesetzt wird..
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Winfuture, 08.04.2009
Vodafone: Funk-Breitband für schwäbische Dörfer
Die Gemeinden Bopfingen und Unterschneidheim im Ostalbkreis werden als erste Kommunen in Baden-Württemberg mobiles Breitband-Internet über Rundfunk-Frequenzen nutzen können.
Eine entsprechende Vereinbarung haben Vodafone Deutschland und die Landesanstalt für Kommunikation in Baden-Württemberg (LFK) getroffen. Der Feldversuch für eine breiter angelegte Infrastruktur zur Versorgung des ländlichen Raumes mit Breitband-Anbindungen per Funk soll im Mai starten, teilte das Unternehmen mit.
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Winfuture, 26.02.2009
E-Plus testet Breitband über Rundfunkfrequenzen
Der Mobilfunk-Betreiber E-Plus hat gemeinsam mit Ericsson und dem Land Mecklenburg-Vorpommern seinen Test für Breitband-Internet über frei gewordene Rundfunkfrequenzen gestartet.
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Der Bericht des bekannten Online-Computermagazins stellt vor, wie Telekommunikationsunternehmen über einen Testversuch Erfahrungen sammeln und letztlich Fakten schaffen wollen.
Es ist zu befürchten, dass mit "frei gewordenen Rundfunkfrequenzen" zukünftig die TV-Kanäle 61-63 und 67-69 gemeint sind. Allerdings erfolgt auf diesen Frequenzen nahezu keine Rundfunk-Programmverteilung, sondern die professionelle Veranstaltungsproduktion; zum Beispiel mit drahtlosen Mikrofonen.
wiwo.de
wiwo.de, 16.05.2009
Der Breitband-Schwindel
Das Online-Magazin schreibt in einer Kolumne:
"Beim Thema Breitbandausbau können wir in Deutschland eigentlich zufrieden sein. Derzeit liegt der Versorgungsgrad mit Breitbandanschlüssen (ab ein Megabit pro Sekunde) bei 92 Prozent. In über 70 Prozent der Haushalte sind prinzipiell Übertragungsraten von mindestens zwei Megabit pro Sekunde (Mbit/s) verfügbar. Bis 2014 sollen 75 Prozent der Haushalte Übertragungsraten von 50 Mbit/s und mehr zur Verfügung haben. Ehrgeizige Pläne.
Doch bei genauerer Betrachtung werden die Probleme offenbar, die von der Bundesregierung, der Netzagentur und den Providern dringend gelöst werden müssen.
So ist heute schon die Definition von Breitband als Internetanschluss mit mindestens einem Megabit pro Sekunde veraltet. Im Zeitalter von Diensten wie der Videoplattform YouTube und täglichen Software-Updates übers Internet sollten es schon mindestens sechs Mbit/s sein. Alles andere verdient den Namen Breitband nicht.
Doch bei genauerer Betrachtung werden die Probleme offenbar, die von der Bundesregierung, der Netzagentur und den Providern dringend gelöst werden müssen.
So ist heute schon die Definition von Breitband als Internetanschluss mit mindestens einem Megabit pro Sekunde veraltet. Im Zeitalter von Diensten wie der Videoplattform YouTube und täglichen Software-Updates übers Internet sollten es schon mindestens sechs Mbit/s sein. Alles andere verdient den Namen Breitband nicht."
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APWPT-Kommentar:
Sie werden sich fragen, was das mit dem Anliegen des APWPT zu tun hat? Eigentlich nichts und doch sehr viel! Hier werden wichtige Fragen der zukünftigen Breitbandversorgung aufgezeigt. Zum Beispiel, welche Datenübertragungsrate macht in naher Zukunft Sinn? Die Minimalangabe der Breitbandinitiative mit 1MBit/s wird grundsätzlich in Frage gestellt und durch eine Minimalforderung von 6 MBit/s ersetzt.
Jetzt zum eigentlichen Anliegen des APWPT:
Seit geraumer Zeit fragen wir, welchen Sinn ländliche Internetversorgung mit drahtloser UHF-Versorgung eigentlich macht? Wie lange werden die derzeit versprochenen "bis zu 5 MBit/s" (real sicher viel weniger, wir kennen das von der DSL-Werbung) wohl die Verbraucherinteressen zufrieden stellen?
APWPT-Fazit:
Drahtlose Breitbandzugänge können das Problem der ländlichen Internetanbindung höchstens temporär lösen. Letztlich helfen nur leistungsfähige Kabel- oder Glasfaseranbindungen - wir sollten darüber nachdenken!
ZDF - heute.de
heute.de, 20.05.2009
Schnelles Internet kommt später - Nach drei Monaten: Breitbandinitiative der Regierung lahmt
Der Online-Dienst der Heute-Redaktion schreibt:
Breitband für alle - notfalls auch per Funk. Das hatte die Regierung beschlossen. Doch die Breitbandinitiative kommt nicht recht in Schwung. Der Bundesrat hat wichtige Entscheidungen vertagt. Der Grund: technische Probleme und ungelöste Kostenfragen.
Mitte Februar herrschte Aufbruchstimmung. Die Bundesregierung hatte gerade beschlossen, bis Ende 2010 würden alle weißen Flecken auf der deutschen DSL-Landkarte getilgt. Bis 2014 sollten gar drei Viertel aller Haushalte an das neue superschnelle VDSLNetz angeschlossen werden. Surfer könnten dann mit sagehaften 50 Megabit pro Sekunde durchs Netz der Netze rauschen.
"Könnte, sollte, würde"
Drei Monate später macht sich Katerstimmung breit. "Könnte, sollte, würde", schimpft Mario Haupt von "Geteilt.de", einer bundesweiten Initiative, die sich die Beseitigung der digitalen Spaltung bei der Breitbandversorgung auf ihre Fahnen geschrieben hat.
Eine wirklich verbindliche Aussage fehle immer noch, sagt Haupt. "Stattdessen will man ländliche Gebiete mit Frequenzen der digitalen Dividende versorgen, die noch gar nicht verfügbar sind. (...) Hier wird das Fell verkauft, bevor der Bär erlegt ist." Tatsächlich beruht die Breitbandinitiative der Bundesregierung zu einem großen Teil auf der Nutzung von Funkfrequenzen, die durch die Digitalisierung der Rundfunkübertragung frei geworden sind. Diese sogenannte digitale Dividende soll für die Versorgung mit schnellem Internet per Funk genutzt werden. Hintergrund der Überlegung: Der flächendeckende Aufbau eines Festnetzes ist zu teuer und auf dem flachen Land unwirtschaftlich. Die bisherigen Rundfunkfrequenzen könnten genutzt werden, um das schnelle Internet per Funk auch in die digitalen Wüsten zu befördern.
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APWPT-Kommentar:
Die Frequenzen der "Digitalen Dividende" (790 bis 862 MHz) sind derzeit in Deutschland einem militärischen Primärdienst zugeordnet. Von einer Dividende des Rundfunks kann derzeit kaum gesprochen werden. Ab 2012 sollten diese Frequenzen auf den Rundfunkdienst übergehen und wurden bereits 2006 mit einer Vielzahl an Nationen für die Rundfunknutzung verplant (RRC06). Diese Koordinierung muss jetzt neu erfolgen.
Sekundär wurden zwei Teilbereiche in Allgemeinverfügung an die professionelle Veranstaltungsproduktion mit einer Laufzeit bis 2015 zugewiesen. Nach 4 Jahren wird diese Verfügung bereits in Frage gestellt - derzeit ohne Zuweisung von gleichwertigen Ersatzfrequenzen.
ZDF-Infokanal
ZDF-Infokanal, 11.07.2009
Der Sender berichtete im Magazin "forschung & technik" über die Mikrofonfrequenzen "Störungen im Funkverkehr"
ZDNet
ZDNet, 30.07.2009
Politik macht Telekommunikationsunternehmen für stockenden Breitbandausbau verantwortlich
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Der Bayerische Gemeindetag bemängelt, dass ein Viertel der Kommunen im Freistaat die schnellen Glasfaserleitungen.. trotz intensiver Bemühungen nicht bekomme..
..scharfe Kritik.. geübt: Nach einer für den Ex-Monopolisten nachteiligen Entscheidung der Bundesnetzagentur verweigere er sich nun dem Breitbandausbau in der Fläche.
Eine Umfrage des Gemeindetags ergab, dass 500 Gemeinden, immerhin ein Viertel der bayerischen Kommunen, die erhofften schnellen Glasfaserleitungen.. trotz intensiver Bemühungen nicht erhalten. Der Gemeindetag hat eine Liste der betroffenen Ortschaften im Internet veröffentlicht.
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ZDNet, 29.04.2009
Digitale Dividende: endlich Breitbandversorgung für alle?
Bisher dem Rundfunk zugeteilte Frequenzen sollen neu vergeben und für die ländliche Breitbandversorgung genutzt werden. Die Mobilfunkbetreiber begrüßen dies, doch es regt sich auch Widerstand...
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APWPT Kommentar:
Die ZDNet-Redaktion stellt in knapper Form eine komplexe Materie dar. Unterschiedliche Positionen und die Brisanz der politischen Entscheidung werden dargestellt - lesenswert!